Wissenswertes zur
Approbation

Für die Tätigkeit als Arzt ist in Deutschland eine staatliche Zulassung zur Ausübung des Berufs erforderlich – die Approbation (von lat. approbatio = “Genehmigung, Zustimmung”).

Die Approbationsordnung für Ärzte wird vom Gesundheitsministerium erlassen und legt u. a. auch den Aufbau und Ablauf des Studiums fest. Ist das Studium abgeschlossen und das Examen bestanden, muss vor Aufnahme einer ärztlichen Tätigkeit die Approbation bei der zuständigen Behörde des jeweiligen Universitätsstandortes (s.u.) beantragt werden.

Welche Unterlagen sind für die Approbation erforderlich ?

  • Antrag auf Approbation (auf der Internetseite der zuständigen Behörde des jeweiligen Bundeslands)
  • Lebenslauf (Kurzfassung, die den Ausbildungswerdegang enthält)
  • Geburtsurkunde
  • Ggf. Eheurkunde
  • Identitätsnachweis, Nachweis der Staatsangehörigkeit (einfache oder beglaubigte Kopie des Personalausweises je nach Behörde)
  • Gesundheitszeugnis (nicht älter als 1 bis 3 Monate je nach Behörde)
  • Straffreiheitserklärung (in der Regel auf der Internetseite der zuständigen Behörde zu finden)
  • Führungszeugnis Belegart “O” (ist beim zuständigen Bürgeramt zu beantragen und geht direkt an die jeweilige Behörde)
  • Amtlich beglaubigte Kopie des Examenszeugnis
  • Ggf. Promotionsurkunde

Für ausländische Studierende sind weitere Nachweise erforderlich.

Eine Liste der Approbationsbehörden mit den Adressen zur Beantragung der Approbation für jedes Bundesland zeigt dieses Dokument der Bundesärztekammer.

Wenige Wochen nach Einreichen der Unterlagen wird zunächst eine Zahlungsaufforderung versandt (Kosten für die Approbation je nach Behörde unterschiedlich). Die Approbationsurkunde wird nach Zahlungseingang per Post verschickt.